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Bernardo  |  SKU: 02-1228XL0

Bernardo UWF 90-1270 Universalfräsmaschine mit Digitalanzeige ES-12 H + pneumatischer Spannvorrichtung DIN 2080 – Tisch 1.270 × 280 mm, ISO 40, vertikale + horizontale Spindeln, 1,5 + 2,2 kW Motor, Gewicht 1.300 kg

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Beschreibung

Die Universalfräsmaschine Bernardo UWF 90-1270 mit pneumatischer Spannvorrichtung ist die Komplettversion der Basismaschine UWF 90-1270. Zur Standardausstattung gehören die 3-Achs-Digitalanzeige ES-12 H und das pneumatische Werkzeugspannsystem DIN 2080. Die Industriemaschine eignet sich für mechanische Werkstätten und Produktionsabteilungen und verfügt über eine ISO-40-Spindelaufnahme, einen 1270 × 280 mm großen Tisch mit 14 mm T-Nuten, eine vertikale Spindeldrehzahl (8) von 115–1750 U/min, eine horizontale Spindeldrehzahl (12) von 40–1300 U/min, einen Spindelhub von 125 mm, Verfahrwege in X-, Y- und Z-Richtung von 750/230/300 mm, einen Schwenkkopf von ±90°, einen Schwenktisch von ±45°, Längsvorschübe (8) von 32–700 mm/min und einen Eilgang in Z-Richtung von 660 mm/min. Vertikalspindelmotor 0,85/1,5 kW, Horizontalspindelmotor 2,2 kW. Gusseisenrahmen mit Schwalbenschwanzführungen, Gewicht 1.300 kg, Maschinenabmessungen 1.750 × 1.500 × 2.200 mm. Vertrieb in Italien durch Krollit als offizieller Bernardo-Distributor seit 2007.
  • ES-12 H Digitalanzeige: 3-Achsen-LCD-Display mit 0,005 mm Auflösung
  • Pneumatisches Spannsystem: DIN 2080 mit M16-Zugstange für schnellen Werkzeugwechsel
  • Spindelaufnahme: ISO 40 (vertikal und horizontal)
  • Tisch: 1.270 × 280 mm mit 14 mm T-Nuten
  • Drehzahl der vertikalen Spindel: (8) 115–1.750 U/min
  • Drehzahl der horizontalen Spindel: (12) 40–1.300 U/min U/min
  • Verfahrwege X/Y/Z: 750/230/300 mm
  • Automatische Vorschübe: X- und Y-Achse mit Eilgang, Z-Achsen-Positioniermotor
  • Kopfneigung: -90° / +90°
  • Gewicht und Leistung: 1.300 kg, 0,85/1,5 kW Vertikalmotor + 2,2 kW Horizontalmotor

Wer nutzt die UWF 90-1270 mit pneumatischer Spannvorrichtung und wofür?

Die Bernardo UWF 90-1270 in der Komplettkonfiguration mit ES-12 H DRO + DIN 2080 pneumatischer Spannvorrichtung ist die voll ausgestattete Version der Basisversion UWF 90-1270 und für Werkstätten und die Fertigung ausgelegt. Abteilungen, die höchste Produktivität bei Werkzeugwechseln und Präzisionsbearbeitung benötigen. Besondere Merkmale: Die digitale 3-Achs-Anzeige ES-12 H mit einer Auflösung von 0,005 mm ersetzt das manuelle Ablesen von Nonius-Skalen und reduziert Rüstzeiten und Positionierfehler deutlich. Das pneumatische Spannsystem nach DIN 2080 mit M16-Zugstange ersetzt das manuelle Anziehen mit einem Schraubenschlüssel und verkürzt Werkzeugwechsel von 30–60 Sekunden auf 5–10 Sekunden – ein entscheidender Vorteil für die Serienfertigung mit häufigen Werkzeugwechseln. Die Maschine ist mit einer Vertikal- und einer Horizontalspindel mit ISO-40-Aufnahme für den flexiblen Einsatz ausgestattet (Standard-Vertikalfräsen, Horizontalfräsen für lange Nuten und Profilbearbeitung). In den Kundenwerkstätten von Krollit kommt die UWF 90-1270 zum Einsatz bei Fertigungsbetrieben mit Serienfertigung von Einzelteilen und Kleinserien, technischen Schulen und Ausbildungslaboren, Prototypenabteilungen sowie Werkzeug- und Formenbauwerkstätten.

Ihre Position im Bernardo-Sortiment

Die Universalfräsmaschinen der Bernardo UWF-Reihe sind nach Tischgröße und Ausstattung gegliedert: UWF 80 E und UWF 80 E Vario (Kompakttisch) für Handwerksbetriebe; UWF 90 V und UWF 90 V Pneumatico (Mitteltisch) für professionelle Werkstätten; UWF 90-1270, UWF 90-1270 mit pneumatischer Spannvorrichtung, UWF 95 N, UWF 110 und UWF 150 für Industriebetriebe mit zunehmend größeren Maschinen. Die Konfiguration UWF 90-1270 mit ES-12 H DRO + pneumatischer Spannvorrichtung ist die umfangreich ausgestattete Version der Basisversion UWF 90-1270: Sie verfügt über die gleichen mechanischen Eigenschaften (Tisch, Spindeln, Verfahrwege, Motoren), beinhaltet jedoch serienmäßig Produktionszubehör und muss nicht separat erworben werden. Die Mehrkosten im Vergleich zur Basisversion UWF 90-1270 sind für Werkstätten mit regelmäßiger Produktion gerechtfertigt: Die digitale Positionsanzeige ES-12 H und die pneumatische Spannvorrichtung werden nach der Installation selten ausgetauscht. Durch deren Einbindung in den Standardlieferumfang reduzieren sich die Gesamtinvestitionskosten. Für Werkstätten mit gelegentlicher Nutzung ist die Basisversion UWF 90-1270 ohne Zubehör deutlich wirtschaftlicher. Zubehör kann bei Bedarf separat erworben werden.

Krollit Logistik und Support

Der Versand nach Bernardo dauert 5–9 Werktage (7 Tage im Süden). Aufgrund des Gewichts von 1.300 kg ist zum Entladen und Transportieren ein Hubwagen oder Kran erforderlich. Abmessungen: 1.750 × 1.500 × 2.200 mm. Bitte prüfen Sie vorab Ihre Deckenhöhe (die Maschine ist 2.200 mm hoch). Die Maschine wird mit einem integrierten Untergestell geliefert. Originale Bernardo ISO 40 Fräser, Fräserhalter, Fräswerkzeuge, Ersatzteile für pneumatische Spannsysteme (Dichtungen, Pneumatikzylinder) und DRO-Ersatzteile (Sensoren, Kabel) sind ab Lager verfügbar und werden innerhalb von 3–5 Werktagen versendet. Kundensupport auf Italienisch ist verfügbar.

Für wen ist die UWF 90-1270 mit pneumatischer Spannvorrichtung geeignet?

Profil Kompatibilität Grund
Begeisterter Hobbybastler Nicht spezifiziert Industriemaschine mit 1300 kg Gewicht und 400-V-Drehstromanschluss erforderlich. Die KF 16 Vario hat die ideale Größe für Hobbyanwender.
Maschinenbaubetrieb mit Serienfertigung Empfohlen Digitalanzeige ES-12 H + pneumatische Spannvorrichtung DIN 2080 inklusive: entscheidende Merkmale für hohe Produktivität in der Fertigung mit häufigen Werkzeugwechseln. Vertikale Spindeldrehzahl von 1.750 U/min und horizontale von 1.300 U/min für Standardbearbeitung.
Technische Schule / Berufsbildungslabor Empfohlen Komplettausstattung mit allem Standardzubehör für den Bildungsbereich: Schüler und Studierende lernen den Umgang mit modernen digitalen Digitalanzeigen und pneumatischer Spannvorrichtung. Robust für den intensiven Einsatz durch mehrere Bediener.

Nicht geeignet für: Werkstätten ohne 400-V-Drehstromanschluss; Umgebungen mit begrenztem Platzangebot für Abmessungen von 1.750 × 1.500 × 2.200 mm und ein Gewicht von 1.300 kg; gelegentliche Hobbynutzung (bei Übergröße siehe KF 16 Vario oder UWF 80 E); Anwendungen, die CNC-Fräsmaschinen erfordern (UWFs sind manuelle Fräsmaschinen mit automatischem Vorschub, keine CNC-Maschinen); Werkstätten ohne pneumatische Stromversorgung (das pneumatische Spannsystem benötigt einen Kompressor mit einem Mindestdruck von 6 bar).

Arbeitskapazität

Spezifikation Wert
Tischabmessungen 1.270 × 280 mm
Tisch-T-Nuten 14 mm
Spindelaufnahme ISO 40
Verfahrwege X / Y / Z 750* / 230 / 300 mm (*Längsverfahrweg (manuell))
Abstand Spindel zu Tisch Abstand 35 - 350 mm
Abstand Spindel-Säule 170 - 750 mm
Tischneigung -45° / +45°
Kopfneigung -90° / +90°

Spindeln und Drehzahl

Spezifikation Wert
Drehzahl der Vertikalspindel (8) 115 - 1.750 U/min
Horizontale Spindeldrehzahl (12) 40 - 1.300 U/min
Spindelhub 125 mm
Spindelvorschub 0,08 / 0,15 / 0,25 mm/U

Vorschubgeschwindigkeiten

Spezifikation Wert
Längsvorschubgeschwindigkeiten (8) 32 - 700 mm/min
Eilganggeschwindigkeit Z-Achse 660 mm/min

Motoren und Stromversorgung

Spezifikation Wert
Spindelmotorleistung vertikal 0,85 / 1,5 kW
Spindelmotorleistung horizontal 2,2 kW
Spannung 400 V 3-phasig / 50 Hz

Mitgeliefertes Zubehör (Vollausstattung)

Spezifikation Wert
Digitalanzeige ES-12 H 3-Achsen mit LCD-Anzeige
Spannsystem Pneumatisch DIN 2080 mit M16-Zugstange
Arbeitsleuchte Integrierte LED
Kühlung Gerät Integriert

Abmessungen und Gewicht

Spezifikation Wert
Maschinenabmessungen (B × T × H) 1.750 × 1.500 × 2.200 mm
Gewicht 1.300 kg

Konformität

Spezifikation Wert
Kennzeichnung CE
Richtlinie Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Standardausstattung

  • Bernardo UWF 90-1270 Universalfräsmaschine mit Vollausstattung
  • ES-12 H 3-Achsen-Digitalanzeige mit LCD-Display
  • DIN 2080 Pneumatisches Spannsystem mit Zugstange M16
  • Integrierte LED-Beleuchtung
  • Integrierte Kühlvorrichtung
  • Automatische X- und Y-Achsen-Vorschübe
  • Z-Achsen-Positioniermotor
  • ISO 40 / B18 und ISO 40 / MT 3 Adapter
  • MT 3 / 2 Morsekonusbuchse
  • Lange 27-mm-Frässpindel
  • Horizontale Gegenhalterstütze
  • Verstellbare Schutzhaube und horizontale Fräsabdeckung
  • Werkzeugsatz
  • Benutzerhandbuch (italienisch)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Basisversion UWF 90-1270 und dieser Version mit pneumatischer Spannvorrichtung?

Gleiche mechanische Komponenten (Tisch, Spindeln, Verfahrwege, Motoren, Gewicht) – aber mit produktivem Zubehör: Die 3-Achs-Digitalanzeige ES-12 H ersetzt die manuelle Nonius-Ablesung, und das pneumatische Spannsystem nach DIN 2080 ersetzt die manuelle Schraubenschlüsselspannung. Dadurch reduzieren sich die Werkzeugwechselzeiten von 30–60 Sekunden auf 5–10 Sekunden.

Für Betriebe mit regelmäßiger Kleinserienfertigung (über 50 Werkzeugwechsel pro Tag) amortisieren sich die Mehrkosten der Komplettanlage innerhalb von 6–12 Monaten. Für Betriebe mit gelegentlicher Nutzung oder seltenen Werkzeugwechseln (unter 10 pro Tag) ist die Basisversion UWF 90-1270 ohne Zubehör wirtschaftlicher. Zubehör kann bei Bedarf separat erworben werden.

Benötigt das pneumatische Spannsystem einen Kompressor?

Ja. Das pneumatische Spannsystem nach DIN 2080 benötigt Druckluft mit einem Mindestdruck von 6 bar und ausreichendem Durchfluss, um den Spannzylinder der Zugstange zu betätigen. Werkstätten ohne Kompressor benötigen Druckluft. Für den Betrieb mit einem vorhandenen Kompressor ist die separate Anschaffung eines Industriekompressors erforderlich (typischerweise 800–3.000 € für geeignete Modelle).

Der Netzdruck in der Werkstatt muss während des Anziehens stabil sein: Druckabfälle (verursacht durch die gleichzeitige Verwendung anderer Druckluftwerkzeuge) können den Halt der Zugstange beeinträchtigen und so Werkzeugschäden und Verletzungen verursachen. Für Betriebe mit intensivem Druckluftverbrauch (Lackieren, Sandstrahlen, Schraubarbeiten) wird ein separater Kompressor für die Fräsmaschine oder ein zusätzlicher Druckluftspeicher empfohlen.

Was genau misst die 3-Achsen-Digitalanzeige ES-12 H?

Sie misst die absoluten und relativen Positionen der X-Achse (Längsverfahrweg des Tisches), der Y-Achse (Querverfahrweg des Tisches) und der Z-Achse (Vertikalverfahrweg der Spindel) mit einer Auflösung von 0,005 mm. Sie ersetzt das manuelle Ablesen von Nonius-Skalen und reduziert so Ablesefehler und Rüstzeiten.

Standardfunktionen der Digitalanzeige: absolute vs. relative Position (Nullpunkt für Werkstückreferenz), Zoll vs. Zoll mm, integrierter Rechner, Speicherung von Nutzpositionen (typischerweise 100–200 Punkte) und automatische Neupositionierung nach Unterbrechung. Bei komplexen Fertigungsläufen mit mehreren Bohr-/Fräspositionen reduziert die digitale Positionsanzeige (DRO) die Rüstzeiten im Vergleich zur Arbeit mit manuellen Skalen um das 2- bis 3-Fache. Die Auflösung von 0,005 mm ist für die meisten Standardbearbeitungen ausreichend; für hochpräzise Bearbeitungen (unter 0,01 mm) ist eine CNC-Schleif- oder Fräsmaschine erforderlich.

Ist die Maschine eine CNC-Fräsmaschine?

Nein. Die UWF 90-1270 ist eine manuelle Fräsmaschine mit automatischem Vorschub auf der X- und Y-Achse und einem Positioniermotor auf der Z-Achse. Die digitale Positionsanzeige (DRO) ES-12 H ist ein Messinstrument, keine numerische Steuerung: Der Bediener führt die Bewegungen manuell entlang eines Bearbeitungszyklus aus.

Für CNC-Fräsen (automatische Ausführung von G-Code-Programmen) werden spezielle Fräsmaschinen mit numerischer Steuerung (Siemens, Fanuc, Heidenhain) benötigt. Sie sind erforderlich und deutlich teurer (typischerweise 50.000–200.000 € für Industriemodelle). Die UWF 90-1270 mit Digitalanzeige (DRO) bietet eine Zwischenlösung: Die DRO beschleunigt die manuelle Bearbeitung, jedoch muss der Bediener anwesend sein. Diese Lösung eignet sich gut für Betriebe, die Einzelteile oder Kleinserien mit komplexen Bearbeitungszyklen fertigen; für die Großserienfertigung ist eine CNC-Fräsmaschine die richtige Wahl.

Können Vertikal- und Horizontalspindeln gleichzeitig verwendet werden?

Nein. Die Spindeln sind alternativ: Der Bediener konfiguriert die Maschine für die Vertikalbearbeitung (Werkzeug in der Vertikalspindel, Horizontalspindel stationär) oder für die Horizontalbearbeitung (Werkzeug in der Horizontalspindel, Vertikalspindel stationär). Der Konfigurationswechsel dauert in der Regel 5–15 Minuten.

Die Horizontalspindel wird typischerweise für lange Nuten (auf den Oberflächen großer Werkstücke) und für die Profilbearbeitung mit Scheibenfräsern verwendet. Die Drehzahl der Horizontalspindel ist niedriger (1.300 U/min gegenüber 1.750 U/min). Sie bietet jedoch ein höheres Drehmoment: Sie ist optimal für Scheibenfräsmaschinen mit großem Durchmesser geeignet, die ein hohes Drehmoment benötigen. In Betrieben, die sich auf das Standard-Vertikalfräsen spezialisiert haben, wird die Horizontalspindel selten eingesetzt; für Betriebe mit einem breiten Bearbeitungsspektrum ist der Einsatz beider Spindeln unerlässlich.

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